RAA Challenge – my never ending story…

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann. So lautet eine der 18 Lebensregeln des Dalai Lamas.
Auf alle Fälle bekomme ich bei diesem Rennen immer wieder die Chance mein Erfahrungs-Sammelkonto bis zum Bersten aufzufüllen. 😉 So auch heuer…

Das Team 2020 mit einem Neuzugang

„Hinfallen ist erlaubt, aber wieder aufzustehen eine Pflicht“, sagt Marc Márquez!
Grundsätzlich ist das auch mein Lebensmotto, aber dieses Mal ist mir das wieder Aufstehen sehr, sehr schwer gefallen…

Doch eines nach dem anderen…

Die Vorbereitung für die Challenge 2020 war so intensiv wie noch nie. Ich habe bis dato in diesem Jahr mehr Rad-Trainingskilometer, und vor allem Höhenmeter, in den Beinen als in den Jahren davor im ganzen Jahr! Trotz vieler Lauf- und Schwimmkilometer am Anfang des Jahres.
Auch körperlich, bezüglich Stabi und Kraft, hab ich viel an mir gearbeitet und meine zwei Physios sind der Meinung, dass ich noch nie so gut in Schuss war wie jetzt (und das als mittlerweile Oma :-P).
Also bin ich motiviert wie noch nie in dieses Rennen gegangen! Nicht einmal die Hitze hat mich sonderlich gestört. Ich war einfach nur happy endlich am Start zu stehen und loszulegen…

Kurz vor dem Start bei der technischen Abnahme am Parkplatz

Der Rennverlauf…

Es ging geschmeidig los und ich hab darauf geachtet, vor lauter Motivation nicht an den ersten Anstiegen in der Hitze zu überpacen.
Nach etwa 70 km bekam ich plötzlich Probleme im Lendenwirbelbereich und schlimme Rückenschmerzen stellten sich ein. Offenbar hat ein Muskel „zugemacht“ und auf die Niere gedrückt. :-/
Ich war komplett überrascht, da ich im ganzen Jahr im Training nicht ein einziges Mal (!) mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Dadurch konnte ich auch am Zeitfahrer nicht wirklich so Gas geben wie ich es gerne wollte, da der Rücken vor allem in der Aufliegerposition schmerzte. Entmutigen ließ ich mich dadurch aber nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass sich das Problem früher oder später erledigen würde. Manchmal braucht man dafür einfach etwas Geduld… Dafür war das VRAW heuer ein sehr guter Lehrmeister! 😉

Gut 20 km später, der Wechsel auf das Bergrad hatte den Rücken bereits wieder entlastet, wurde ich plötzlich von Übelkeit heimgesucht. Wenn ich Schmerzen habe, ist Übelkeit allerdings für mich nichts Neues, daher war die neue Herausforderung zwar sehr lästig, aber noch kein Grund die Nerven zu schmeißen.
Leider blieb es aber nicht bei der Übelkeit, sondern Erbrechen stellte sich ein. Ich konnte über Stunden weder Essen noch Flüssigkeit unten halten. 😦
Bis km 175 habe ich mich noch durch das Mühlviertel gekämpft, aber ich hatte bei den Anstiegen einfach keine Kraft mehr und auch der Kreislauf hat immer wieder Probleme bereitet. Ich habe mich leer gefühlt – komplett saft- und kraftlos…

Und bevor das Rennen irgendwie gefühlt so richtig begonnen hatte, war es für mich auch schon wieder vorbei… 😦 😦

Tagelang habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was die Ursache für mein „Magenversagen“ war, aber mehr wie ein paar mögliche Ideen kamen dabei nicht zustande.
Es gab im Hintergrund ein paar „Nebengeräusche“, die sich bei mir mit Sicherheit im Kopf niedergeschlagen haben (und auf die ich hier nicht näher eingehen möchte), aber ob sich das bei mir dann schlussendlich auf den Magen geschlagen hat, traue ich mich nicht zu behaupten. Aber wer weiß…

Der Dalai Lama hat bestimmt recht, wenn er sagt: „Wenn du verlierst, verliere nie die Lektion.“ Ich habe wieder mehrere Lektionen gelernt und werde weiter hart daran arbeiten meine Ziele zu erreichen und mir meinen großen Traum 2026 zu erfüllen. 😀 Der Weg zum Erfolge ist eben ein ewiges Auf und Ab…

Nachdem die Krone jetzt wieder richtig sitzt, freue mich schon mit den Mädels auf ein cooles Rennen in Hitzendorf – 6 h im 4er Team! 😀 Einfach loslegen und Spaß haben lautet dort die Devise. 😉 Wir gehen als „Oma² & die wilden Hühner“ ins Rennen *haha*.
https://www.24hradtrophy.com/

DANKE für die zahlreichen Anrufe und Nachrichten nach meinem DNF!!! Für all die aufmunternden Worte und oft einfach nur das Zuhören und Reden. Es war außerdem schön zu hören, dass ich durch meine Blogs auch anderen helfen kann und sie motiviere! 😀

Wie sagte schon Paulchen Panther: Heute ist nicht aller Tage – ich komm wieder, keine Frage! 😛

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